Der Mobilfunkanbieter T-Mobile erlaubt seinen Kunden ab Sommer 2009 Telefonate über das Programm Skype. Bisher wurde in den AGB ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Telefonate über das Internet (wie sie zum Beispiel mit Skype möglich sind) verboten sind. Allerdings unternahm T-Mobile nichts gegen Kunden, welche dennoch über das Internet telefonierten. Ab Sommer 2009 verlangt der Anbieter jedoch für das Telefonieren über das Internet eine monatliche Gebühr in Höhe von 9,95 Euro. T-Mobile begründet die Entscheidung damit, dass Kunden welche über das Internet telefonieren größere Datenmengen verbrauchen als Kunden, welche normal im Internet surfen. Somit kann es laut T-Mobile dazu kommen, dass die gesamte Leistung des Netzes beinträchtig wird. Jedoch verbraucht ein Telefonat über Skype in der Regel nicht mehr als maximal 20 Kilobyte. Somit teilweise sogar weniger, als der Aufruf einer Webseite.
Für wen lohnen sich Telefonate über Skype?
Eigentlich nur für Kunden, welche eine Datenflatrate besitzen. Beim Telefonieren über Skype baut das Programm eine Verbindung mit dem Internet auf. Wer hier keine Flatrate oder zumindest einen Datentarif mit Inklusiv-Megabyte besitzt, bezahlt im Endeffekt sogar mehr. Kunden mit einem passenden Datentarif hingegen können jedoch andere Skype-Teilnehmer kostenfrei anrufen. Des Weiteren sind laut Homepage www.skype.com Telefonate in das Festnetz und Mobilfunknetz bereits ab 0,017 € pro Minute möglich.
T-Mobile droht seinen Kunden mit der Sperrung des Programms wenn dieses weiterhin genutzt wird obwohl dafür bezahlt werden muss. Wie diese Sperre aussehen soll, wurde jedoch noch nicht mitgeteilt.